Diese Seite zeigt zwei Frühindikatoren für Atemwegsinfektionen in der Schweiz: wie viel Erbgut von SARS-CoV-2, Influenza und RSV im Abwasser steckt und welcher Anteil der Proben im Sentinella-Netz positiv ausfällt. Beide reagieren früher als Arztbesuche und Meldezahlen. Beide sagen nichts darüber, wie schwer die Erkrankungen verlaufen.
Die Daten stammen vom Bundesamt für Gesundheit. Die Einordnung auf den Skalen ist eine Berechnung dieser Seite, nicht des BAG.
Für Deutschland gibt es die Schwesterseite aretrend.de mit denselben Darstellungen auf Daten des Robert Koch-Instituts.
stark, steigend
Anstieg: +54 % in 15 Tagen. Der Wochenwert ist 3.5-mal so hoch wie das niedrige Niveau der letzten zwei Jahre (10. Perzentil).
Messdaten bis 29.10.2026, vor 10 Tagen.
Wochenwert KW 44/2026: 8.2·10¹² Genkopien pro Tag und 100’000 Einwohner (Basis: 6 von 11 Anlagen).
Verlauf anzeigenSARS-CoV-2: Varianten im Abwasser
XFG 96 Prozent KP.2 2.3 Prozent, weitere Varianten 1.7 Prozent
Grundniveau, steigend
Anstieg: +306 % in 15 Tagen. Das niedrige Niveau der letzten zwei Jahre liegt an der Bestimmungsgrenze des Messverfahrens. Ein Vielfaches davon wäre deshalb keine Aussage über das Infektionsgeschehen.
Geringe Aussagekraft: 79 Prozent der Einzelmessungen der letzten zwei Jahre liegen unter der Bestimmungsgrenze. Ergebnis mit besonderer Vorsicht lesen. Mehr dazu
Messdaten bis 29.10.2026, vor 10 Tagen.
Wochenwert KW 44/2026: 3.2·10¹¹ Genkopien pro Tag und 100’000 Einwohner (Basis: 6 von 11 Anlagen).
Verlauf anzeigenGrundniveau, steigend
Anstieg: +125 % in 15 Tagen. Das niedrige Niveau der letzten zwei Jahre liegt an der Bestimmungsgrenze des Messverfahrens. Ein Vielfaches davon wäre deshalb keine Aussage über das Infektionsgeschehen.
Geringe Aussagekraft: 84 Prozent der Einzelmessungen der letzten zwei Jahre liegen unter der Bestimmungsgrenze. Ergebnis mit besonderer Vorsicht lesen. Mehr dazu
Messdaten bis 29.10.2026, vor 10 Tagen.
Wochenwert KW 44/2026: 2.3·10¹⁰ Genkopien pro Tag und 100’000 Einwohner (Basis: 6 von 11 Anlagen).
Verlauf anzeigenGrundniveau, steigend
Anstieg: +10 % in 15 Tagen. Der Wochenwert liegt nahe am niedrigen Niveau der letzten zwei Jahre (10. Perzentil).
Geringe Aussagekraft: 84 Prozent der Einzelmessungen der letzten zwei Jahre liegen unter der Bestimmungsgrenze. Ergebnis mit besonderer Vorsicht lesen. Mehr dazu
Messdaten bis 29.10.2026, vor 10 Tagen.
Wochenwert KW 44/2026: 1.9·10¹⁰ Genkopien pro Tag und 100’000 Einwohner (Basis: 6 von 11 Anlagen).
Verlauf anzeigenJede Skala läuft von grün über gelb nach rot. Der Marker zeigt, wo der aktuelle Wert im Vergleich zu früheren Werten liegt. Das Wort neben dem Namen des Virus fasst diese Position in fünf Stufen zusammen. Die Skalen zeigen, wie viel Erbgut eines bestimmten Virus im Abwasser steckt.
Die Einstufung ist eine eigene Umsetzung öffentlich beschriebener Verfahren auf Basis der offenen Daten des BAG. Woher die einzelnen Bausteine stammen, steht unter «Herkunft der Methode». Das BAG hat die Einstufung weder vorgegeben noch geprüft.
Das BAG stellt die Messwerte je Kläranlage und Tag bereit. Einen schweizweiten Gesamtwert enthalten die Daten nicht, wir berechnen ihn selbst: Zuerst bilden wir je Anlage und Kalenderwoche das Mittel der vorhandenen Messwerte (in den letzten Jahren rund drei bis vier pro Woche und Anlage). Dann mitteln wir über die Anlagen und gewichten dabei mit der Einwohnerzahl des jeweiligen Einzugsgebiets. Das Ergebnis ist die mittlere Viruslast je 100’000 Einwohner im abgedeckten Einzugsgebiet.
Eine Woche zählt nur, wenn die Anlagen mit Messwert mindestens 50 Prozent der Einwohner aller zu diesem Zeitpunkt aktiven Anlagen abdecken. Eine Anlage gilt ab ihrem ersten Messwert als aktiv. Fehlen in einer Woche zu viele Anlagen, zeigen wir eine Lücke und rechnen nichts dazu. Im Sommer ist bisher jedes Jahr eine Woche ausgefallen (um KW 30 und 31). Betroffen ist ausserdem die jeweils jüngste Woche, solange die Anlagen mit Messwert diesen Anteil noch nicht erreichen. Die Grenze von 50 Prozent haben wir selbst gewählt.
Die Wochenwerte glätten wir leicht: Der Wert einer Woche geht doppelt in den Mittelwert ein, die Werte der Vorwoche und der Folgewoche je einfach. Am Rand der Reihe fehlt ein Nachbar, dort rechnen wir mit den vorhandenen. Aus dieser geglätteten Reihe berechnen wir die Grenzen der Skala. Den jüngsten Wochenwert ordnen wir dagegen ungeglättet ein: Am Rand fehlt die Folgewoche und die Glättung würde einen Anstieg dort erst verzögert zeigen.
Verglichen wird mit den letzten zwei Jahren. Dazu sortieren wir alle geglätteten Wochenwerte dieser Zeit der Grösse nach. Die Grenze, unter der die niedrigsten zehn Prozent liegen, zeichnen wir als grüne gepunktete Linie. Die Grenze, über der die höchsten zehn Prozent liegen, zeichnen wir als rote Strich-Punkt-Linie. Dazwischen zählt das Verhältnis: Gleiche Abstände auf der Skala bedeuten gleiche Vielfache, noch extremere Werte stehen am Rand. Der Marker zeigt also, wie hoch ein Virus im Vergleich zu seiner eigenen jüngeren Geschichte liegt. Die Viren untereinander lassen sich damit nicht vergleichen. Die Einordnung zwischen diesen beiden Grenzen übernehmen wir von virenampel.de (siehe «Herkunft der Methode»), die Aufteilung in Vielfache ist unsere eigene Festlegung.
Dass wir in Vielfachen rechnen, liegt an der Messgrösse: Zwischen dem grünen und dem roten Ende liegt bei SARS-CoV-2 derzeit das 5.6-Fache. Gleichmässig aufgeteilt läge fast das ganze Jahr im ersten Abschnitt, obwohl sich die Wochenwerte darin um Grössenordnungen unterscheiden.
Das Verlaufsdiagramm unter jeder Skala zeigt dieselbe Rechnung: Es startet mit der Achse, mit der auch der Marker rechnet, bei logarithmischer Achse bedeutet jeder Teilstrich das Zehnfache. Über den Umschalter «Achse» lässt es sich auf eine gleichmässige Achse ab null stellen.
Das setzt ein belastbares grünes Ende voraus. Deshalb lassen wir dafür Wochen aus, in denen mehr als die Hälfte der Einzelmessungen unter der Bestimmungsgrenze lag. Bleiben danach weniger als 60 Wochen übrig, rechnen wir mit allen Wochen weiter: Bei Influenza und RSV liegt der grösste Teil des Jahres an der Grenze, der Filter würde die Skala auf die Saison zusammenziehen. In diesem Fall steht das grüne Ende selbst an der Bestimmungsgrenze. Dann rechnet der Marker für dieses Virus wieder gleichmässig und wir lassen unter der Skala die Angabe weg, wie viel höher der Wochenwert liegt. Ein Vielfaches gegenüber einem Wert, den das Messverfahren nicht mehr auflöst, wäre keine Aussage über das Infektionsgeschehen. Welche Rechnung für ein Virus gilt, hängt damit an seinen Daten und kann sich mit der Datenlage ändern.
Der Pfeil zeigt den Trend. Wir legen durch die Logarithmen der letzten drei ungeglätteten Wochenwerte eine Gerade (Methode der kleinsten Quadrate) und rechnen ihre Steigung auf 15 Tage um. Liegt die Änderung unter zehn Prozent, zeigt der Pfeil waagerecht, sonst nach oben oder unten. Dieselbe Zahl steht als Satz unter der Skala. Als Zeitpunkt einer Woche gilt ihre Mitte. Fehlt eine Woche dazwischen, geht der echte Abstand in die Rechnung ein. Liegen die drei Werte mehr als 28 Tage auseinander oder ist einer davon null, zeigen wir keinen Pfeil. Das Verfahren (Regression der Logarithmen, Änderung über 15 Tage) beschreibt das CDC für Abwasserdaten. Die Grenze von zehn Prozent entspricht der Regel von virenampel.de, die drei Wochenwerte als Fenster haben wir gewählt. Drei Wochen glätten Ausreisser, ein einzelner Sprung ändert den Pfeil deshalb weniger als der Vergleich zweier Werte.
Messwerte erreichen uns mit Verzögerung. Die Einstufung gilt für den letzten Wochenwert und nicht für heute. Sein Alter steht an jeder Karte in der Zeile «Messdaten bis ...». Wir rechnen die Anzeige nicht in Richtung des Trends hoch.
Im Verlauf jedes Virus lässt sich zwischen «Schweiz gesamt» und «Pro Anlage» umschalten. Pro Anlage zeigen wir das Wochenmittel der Einzelmessungen jeder Anlage in einem eigenen Diagramm. Alle Diagramme haben zunächst dieselbe Skala, mit «Eigene Skala je Anlage» bekommt jedes seine eigene. Die graue gestrichelte Linie zeigt den Gesamtwert. Jedes Diagramm lässt sich über «Vergrössern» in einem eigenen Fenster öffnen. Die Werte sind je 100’000 Einwohner des jeweiligen Einzugsgebiets angegeben, so lassen sich Anlagen unterschiedlicher Grösse nebeneinander darstellen. Fehlen einer Anlage in einer Woche alle Messwerte, bleibt ihre Kurve dort unterbrochen. Skala und Einstufung gelten nur für den Gesamtwert und nicht für einzelne Anlagen.
Wir teilen die Skala in fünf gleich breite Abschnitte: Grundniveau, moderat, erhöht, stark und sehr stark. Die senkrechten Striche auf den Skalen markieren die Grenzen. Werte unterhalb der grünen oder oberhalb der roten Grenze stellen wir am Rand dar. Der erste und der letzte Abschnitt umfassen deshalb auch alle noch extremeren Werte. Die Grenzen bei 20, 40, 60 und 80 übernehmen wir von virenampel.de, die Namen der Stufen haben wir selbst gewählt.
Die Stufen beschreiben, wie stark ein Signal im Vergleich zur eigenen Vergangenheit ausfällt. Sie sind keine Entwarnung: Auch in der untersten Stufe gibt es Infektionen, zumal die Abwasserdaten nur einen Teil des Landes abdecken und nicht auf Infektionszahlen kalibriert sind.
Die Berechnung der Einstufung baut auf zwei öffentlich beschriebenen Vorbildern auf. Diese Liste hält fest, was woher stammt:
Unterschiede zum CDC: Das CDC teilt den Abstand zum Ankerwert durch die Standardabweichung und legt die Stufengrenzen seit August 2026 aus den Daten der letzten 24 Monate fest. Wir bestimmen die Position zwischen dem 10. und dem 90. Perzentil, ohne Standardabweichung. In Vielfachen zu rechnen hat das CDC vorgemacht. Die Stufen sind gleich breit. Das CDC rechnet je Standort, wir mit dem schweizweiten Wochenwert.
Quellen der Methode:
Keine Kalibrierung auf Infektionszahlen. Wir haben für die Schweiz keine Umrechnung von der Viruslast auf Infektionszahlen und zeigen deshalb keine.
Ausgewählte Anlagen. Die Daten enthalten 11 Kläranlagen in den Kantonen BE, BS, FL, GE, GR, LU, NE, SG, TI, VD und ZH (FL steht für Liechtenstein) mit zusammen 2’012’193 Einwohnern im Einzugsgebiet. Die Anlage in Liechtenstein fliesst mit ihrer Einwohnerzahl in den Wert ein. Bis Juni 2023 lieferten sieben Anlagen Werte, seit Juli 2023 sind es 11. Im zweijährigen Vergleichszeitraum haben also durchgehend dieselben 11 Anlagen gemessen. Den Anteil an der Schweizer Bevölkerung geben wir nicht an, weil wir ihn nicht belegt haben.
Bestimmungsgrenze. Ein Teil der Einzelmessungen liegt unter der Bestimmungsgrenze des Messverfahrens. Die Quelle liefert für diese Messungen trotzdem Werte und wir verwenden sie unverändert. Im Vergleichszeitraum liegen darunter: SARS-CoV-2 25 Prozent, Influenza A 79 Prozent, Influenza B 84 Prozent und RSV 84 Prozent der Einzelmessungen. Wo es mehr als die Hälfte sind, weisen wir bei der Skala auf die geringe Aussagekraft hin. Dieselbe Grenze entscheidet je Woche, ob sie die Enden der Skala mitbestimmt, siehe oben. Diese Grenze von 50 Prozent haben wir selbst gewählt.
Unterschied zur Darstellung des BAG. In den Daten des BAG steht je Anlage ein Wert im Verhältnis zum bisherigen Höchstwert des 7-Tage-Mittels seit Juli 2023. Wir verwenden ihn nicht. Unsere Einstufung vergleicht den schweizweiten Wochenwert mit den letzten zwei Jahren. Beide Darstellungen können deshalb zu verschiedenen Einschätzungen führen.
Quellen:
Das BAG stellt für sechs der 11 Anlagen den Anteil der SARS-CoV-2-Varianten im Abwasser bereit (Aire, Basel, Chur, Laupen, Lugano und Werdhölzli). Die Datei füllt die Tage zwischen zwei Messungen mit interpolierten Werten auf. Wir verwenden nur die echten Messungen: je Anlage und Woche das Mittel der Messtage, dann gewichtet nach Einwohnern. Eine Woche zählt nur, wenn die Anlagen mit Messung mindestens 50 Prozent der Einwohner dieser Anlagen abdecken, sonst bleibt eine Lücke. Die Anteile beziehen sich auf die Sequenzierung der Abwasserproben. Sie sagen nicht, wie viele Menschen mit welcher Variante infiziert sind.
Im Diagramm bekommen bis zu neun Varianten eine eigene Farbe: die mit dem höchsten Wochenanteil im gezeigten Zeitraum, sofern dieser mindestens 1 Prozent erreicht. Alle anderen stehen unter «weitere Varianten». «Nicht bestimmt» heisst in der Quelle «undetermined». Beim Umschalten des Zeitraums können sich die Farben ändern. Die Legende nennt die Zuordnung.
Zusätzlich lässt sich die genomische Überwachung des BAG bei Sentinella-Proben anzeigen. Sie ist monatlich und national, die jüngste Auswertung betrifft März 2026 mit 1 sequenzierter Probe. Pro Monat sind es oft nur wenige Proben, die Anteile sind dann sehr unsicher und die Reihe liegt zeitlich deutlich hinter dem Abwasser zurück. Varianten, die auch im Abwasser gezeigt werden, behalten dieselbe Farbe. «Weitere Varianten» enthält hier auch die Kategorie «other» der Quelle.
Abwasserwerte verraten nicht, wie schwer Erkrankungen verlaufen oder wie stark das Gesundheitssystem belastet ist. Wir rechnen sie nicht in Erkrankungszahlen um und sie sagen nichts über dein persönliches Ansteckungsrisiko. Abwasserdaten und Sentinella stammen aus verschiedenen Messsystemen. Wir zeigen sie nebeneinander und verrechnen sie nicht. Die Anlagen liefern ihre Werte nach und nach. Der Wochenwert der jüngsten Wochen kann sich deshalb noch ändern und mit ihm die Einstufung. Die Daten sollten zusammen mit anderen Indikatoren betrachtet werden.
Die Angabe am Anfang dieses Reiters nennt den Tag der jüngsten Messung, die in die Auswertung eingeht: den jüngsten Messtag einer gültigen Woche.
Warum die neueste Woche oft fehlt: Die Anlagen liefern ihre Werte mit Verzögerung. Eine Woche verwenden wir erst, wenn die Anlagen mit Werten mindestens 50 Prozent der Einwohner abdecken. Bis dahin gilt die Woche davor. Das ist der Normalfall und kein Fehler. Sobald genug Anlagen nachgeliefert haben, rückt die Anzeige von selbst vor.
Neben jedem Messdatum steht, wie weit es zurückliegt. Auf den Karten wechselt diese Angabe die Farbe, sobald eine wöchentliche Lieferung fehlt: ab 15 Tagen gelbbraun, ab 22 Tagen orange. Beide Schwellen liegen eine Woche über dem Lieferrhythmus, weil die jüngste Woche wie oben beschrieben oft noch unter der Mindestabdeckung liegt und dann die Woche davor gilt. Die Farbe bewertet die Daten nicht und sagt nichts über die Viruslast, sie zeigt nur das Alter.
Anteil der positiven PCR-Proben im Sentinella-Netz des BAG, KW 44/2026. Das sind keine Erkrankungszahlen.
Erfasste Woche: 26.10. bis 01.11.2026, vor 7 Tagen.
6.1 Prozent
2 von 33 Proben positiv. Das 95-Prozent-Intervall reicht von 1.7 bis 19.6 Prozent.
Kein klarer Trend. Trendtest über die Einzelwochen von KW 37/2026 bis KW 44/2026: 20 von 251 Proben positiv (8.0 Prozent), p = 0.95. Zur Orientierung die beiden Hälften des Fensters: KW 41/2026 bis KW 44/2026 13 von 167 (7.8 Prozent), davor KW 37/2026 bis KW 40/2026 7 von 84 (8.3 Prozent).
15.2 Prozent
5 von 33 Proben positiv. Das 95-Prozent-Intervall reicht von 6.7 bis 30.9 Prozent.
Kein klarer Trend. Trendtest über die Einzelwochen von KW 37/2026 bis KW 44/2026: 15 von 251 Proben positiv (6.0 Prozent), p = 0.24. Zur Orientierung die beiden Hälften des Fensters: KW 41/2026 bis KW 44/2026 11 von 167 (6.6 Prozent), davor KW 37/2026 bis KW 40/2026 4 von 84 (4.8 Prozent).
0.0 Prozent
0 von 33 Proben positiv. Das 95-Prozent-Intervall reicht von 0.0 bis 10.4 Prozent.
Kein klarer Trend. Trendtest über die Einzelwochen von KW 37/2026 bis KW 44/2026: 0 von 251 Proben positiv (0.0 Prozent), p = 1.00. Zur Orientierung die beiden Hälften des Fensters: KW 41/2026 bis KW 44/2026 0 von 167 (0.0 Prozent), davor KW 37/2026 bis KW 40/2026 0 von 84 (0.0 Prozent).
In den letzten 52 Wochen (KW 45/2025 bis KW 44/2026) zählte das Sentinella-Netz 441 Influenza-Nachweise: Typ A 437 (H1N1 194, H3N2 238, nicht bestimmt 6), Typ B 4 (Victoria 4, Yamagata 0, nicht bestimmt 0). In diesem Zeitraum passen die Untergruppen nicht ganz zur Summe des Typs, was die Quelle nicht erklärt.
Das sind Nachweise bei Sentinella-Proben, keine Erkrankungszahlen. Bei wenigen Nachweisen sind die Anteile unsicher.
Verlauf anzeigenDie Sentinella-Datei des BAG enthält je Kalenderwoche die Zahl der untersuchten Proben und die Zahl der positiven Nachweise je Erreger (PCR). Wir zeigen die Positivitätsrate: Nachweise geteilt durch alle Proben der Woche. Das 95-Prozent-Intervall stammt aus der Datei. Wir haben es für alle verwendeten Zeilen als Wilson-Intervall nachgerechnet.
Trend. Einzelne Wochen enthalten oft nur wenige Proben. Ein Vergleich von zwei Wochen würde deshalb ständig die Richtung wechseln. Wir betrachten die letzten acht Wochen als Ganzes. Der Trendtest nach Cochran und Armitage prüft, ob die Positivität der Einzelwochen mit der Wochennummer systematisch steigt oder fällt. Einen Pfeil zeigen wir nur, wenn die Richtung stärker ausfällt als der Zufall erwarten lässt (p unter 0.05). Sonst steht «Kein klarer Trend». Das heisst nicht, dass die Positivität stabil ist, sondern nur, dass die Proben für eine Aussage nicht reichen. Diese Regel haben wir selbst festgelegt. Sie ist nicht mit dem Pfeil bei der Viruslast im Abwasser vergleichbar.
Der Test rechnet mit jeder Woche einzeln. Er nutzt damit die Reihenfolge der Wochen. Zwei gepoolte Blöcke werfen diese Reihenfolge weg und brauchen für dieselbe Aussage einen stärkeren Anstieg. Die beiden Hälften des Fensters, die unter dem Trend stehen, dienen nur der Orientierung. Sie sind nicht die Rechnung. Das Fenster steht fest am Kalender. Eine Woche ohne Proben unterbricht es nicht, sie trägt nur nichts bei. Erst wenn weniger als sechs der acht Wochen Proben enthalten, testen wir gar nicht erst.
Die Datei enthält keine Zahlen zu Arztbesuchen wegen Atemwegserkrankungen. Die Rate sagt deshalb nicht, wie viele Menschen erkrankt sind, sondern nur, welcher Anteil der untersuchten Proben positiv war. Die Zahl der Proben schwankt von Woche zu Woche stark. Bei wenigen Proben ist das Intervall breit und die Rate springt leicht. Eine Einstufung auf der Farbskala zeigen wir hier nicht.
Die Sentinella-Datei enthält die Influenza-Nachweise je Kalenderwoche nach Typ (A oder B) und Untergruppe (bei Typ A H1N1 und H3N2, bei Typ B Victoria und Yamagata). «Nicht bestimmt» sind die Nachweise, bei denen die Datei keine Untergruppe angibt. Der Anteilsbalken fasst die letzten 52 Wochen zusammen. Der Verlauf darunter zeigt die einzelnen Wochen als gestapelte Balken, wahlweise zwei Jahre oder die ganze Reihe. Die Datei sagt nicht, wie die Untergruppe bestimmt wird. Pro Woche sind es oft nur wenige Nachweise. Die Anteile schwanken dann stark. Gelegentlich ergeben die Untergruppen eines Typs eine andere Zahl als die Summe, die die Datei für den Typ selbst nennt. Wir weisen darauf hin, wenn das im gezeigten Zeitraum vorkommt. Die Quelle erklärt es nicht.
Die Angabe am Anfang dieses Reiters nennt das Ende der zuletzt erfassten Kalenderwoche.
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